Seit 2003 betreibe ich Ultralangstreckenlauf. Waren es anfangs "nur" 6-Stundenläufe, so hat sich die Sache mit den Jahren weiter entwickelt.
2005 lief ich bei meinem ersten 12-Stundenlauf gleich eine österreichische Bestleistung. Nur zwei Monate später stand dann der erste 24-Stundenlauf auf dem Plan. Aber diesmal ging die Sache ziemlich schief.
Aus Niederlagen wird man am stärksten. Genauso ist es.
Seit 2008 habe ich mich auf die Königsdisziplin, den 24-Stundenlauf, spezialisiert.
Darin sehe ich meine große Stärke und wenn der Körper mitspielt, dann wird sich das auch nicht so schnell ändern.
Das war 2011:
10. September 2011: Meinen bisher größten Erfolg auf internationaler Ebene durfte ich bei der 100km-WM und EM in Winschoten/NL feiern. Mit dem österreichischen Damenteam (Sabine Hofer, Ulrike Striednig, Karin Russ, Alexandra Heiml, Christine Aigner und ich) gelang die große Sensation: BRONZE in der EM-Wertung. Nur Großbritannien und Russland waren stärker. Deutschland und Italien hinter uns.
In der Einzelwertung schaffte ich mit einer Zeit von 8:52:04 den 16. EM-Rang und den 29. WM-Rang und war damit zweitbeste Österreicherin. Auf Grund der schwierigen äußeren Bedingungen (Wind, sehr warm) und den körperlichen Problemen (Durchfall) bin ich mit der Zeit sehr zufrieden.
Das war 2010:
13./14. Mai 2010: Brive/Frankreich - Bei der Weltmeisterschaft im 24-Stundenlauf geht leider alles schief. Am Vorabend noch Fieber entschließe ich mich dennoch zu starten. Aber nach 19 Stunden muss ich entkräftet aufgeben.
26. Juni 2010: Grieskirchen - Bei der Österreichischen Ultralauf-Meisterschaft (12-Stundenlauf) kann ich meine persönliche Bestleistung auf 125,226km steigern. Das reicht für die Silbermedaille. Meine zweite nach 2008 (100km in Steyr).
Das war 2009:
19./20. Juni 2009: Torhout/Belgien - Bei der Weltmeisterschaft im 100km-Straßenlauf erreiche ich das Ziel nach 9:09:44. Der 27. Rang in der WM-Wertung und der 18. Rang in der EM-Wertung sind mehr als ich mir erwartet habe.
3. Mai 2009: Bergamo - Bei der Weltmeisterschaft im 24-Stundenlauf habe ich 212,198 Kilometer geschafft. Damit habe ich den österreichischen Rekord um etwas mehr als einen Kilometer verbessert. Aber was mich am meisten freut: Rang 7 bei dieser Weltmeisterschaft. Hätte ich nie für möglich gehalten.